Virtuelle Veranstaltungsreihe: "Anforderungen an interkulturelle Öffnung und Teilhabe - während und nach der Corona-Krise

Eigentlich hatten wir geplant, Sie in diesem zweiten Quartal des Jahres zu einer Reihe von Fachveranstaltungen einzuladen, um mit Ihnen Praxisansätze zur interkulturellen Öffnung und kommunalen Integrationspolitik zu diskutieren. Daraus wurde nun nichts. Aus der Not haben wir eine Tugend gemacht und eine virtuelle Veranstaltungsreihe mit – wie wir meinen – spannenden Themen und Referent*innen konzipiert. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen.

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Programmflyer zur virtuellen Veranstaltungsreihe Anforderungen an interkulturelle Öffnung und Teilhabe"
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26.05.2020, 14-16 Uhr: Die Corona-Krise und das Arbeitsfeld „Integration und Teilhabe“ – Lernerfahrungen und Herausforderungen

In einem Fachaustausch sollen vor allem Mitarbeiter*innen der für Integration und Teilhabe zuständigen Stellen in Kommunalverwaltungen die Gelegenheit erhalten, sich über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze in der Corona-Krise auszutauschen und voneinander zu profitieren.


28.05.2020, 14-16 Uhr: Die Bedeutung des öffentlichen Raums für die produktive Gestaltung migrationsbedingter Vielfalt

Gerade in Zeiten des „Social Distancing“ wird es uns schmerzlich bewusst, wie wichtig der öffentliche Raum für das gesellschaftliche Zusammenleben ist. Prof. Dr. Felicitas Hillmann (TU Berlin) beleuchtet in ihrem Vortrag die zentrale Bedeutung von Bibliotheken, Museen, Stadtteilzentren und anderen öffentlichen Orten für das Zusammentreffen und Zusammenwachsen von (sozio-)kulturell vielfältigen Menschen.


04.06.2020, 14-16 Uhr: Fortschritte in der gesellschaftlichen Teilhabe überprüfen und sichtbar machen – Kommunales Integrationsmonitoring und Sozialberichterstattung

Nicht um das tägliche Infektionsmonitoring, sondern um praxiserprobte Modelle des kommunalen Integrationsmonitorings

und der Sozialberichterstattung geht es in der Veranstaltung mit Werner Hülsmann und Andrea Stockmann (Landkreis Osnabrück) sowie Susanne Jungkunz (Stadt Oldenburg). Diese stellen unterschiedliche Ansätze aus ihren Kommunen vor, um den Ist-Zustand und erreichte Veränderungen im Hinblick auf gesellschaftliche Teilhabe anhand von Indikatoren zu erheben und darzustellen.


10.06.2020, 10-12 Uhr: Kultur für alle – Öffnung von Kulturinstitutionen für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Milieus, Generationen, kultureller Präferenzen

Im Gespräch mit Prof. Dr. Birgit Mandel (Universität Hildesheim) und Monika Schill (Kulturzentrum dasHaus Ludwigshafen) gehen wir der Frage nach, wie Kulturinstitutionen zu Orten der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Milieus, Generationen, kultureller und ästhetischer Präferenzen gemacht werden können. Thematisiert werden neue Ansätze einer teilhabeorientierten Kulturvermittlung und einer beteiligungsorientierten Kulturplanung sowie weitere Aspekte der interkulturellen Öffnung von Kultureinrichtungen.


18.06.2020, 14-16 Uhr: Innovative Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft – Plädoyer für einen Vielheitsplan

Der Autor und Wissenschaftler Dr. Mark Terkessidis stellt dem bislang handlungsleitenden Modell der „Integration“ seine Leitidee eines „Vielheitsplans“ für eine innovative Gestaltung unserer Einwanderungsgesellschaft entgegen. Damit verbunden sind Überlegungen zum Personal, zur Organisationskultur und zur Art der Kommunikation zwischen Institutionen und den unterschiedlichen Teilen der Bevölkerung. Nicht zuletzt geht es auch darum, wie dies auch auf kommunaler Ebene nachhaltig verankert werden kann.


AUSGEBUCHT! - 24.6.2020, 14-16 Uhr: Vielfältig imformieren und kommunizieren - Wie eine zielgruppengerechte Ansprache und Kommunikation alle erreichen kann

Zu Ihren Aufgaben gehört es, die Bürger*innen in Ihrer Kommune so sach- und zielgruppengerecht zu informieren, dass diese Ihre Informationen erreichen und sich von Ihren Mitteilungen und Angeboten angesprochen fühlen.

Nicht nur in Zeiten von Corona stehen damit Sie täglich vor Herausforderungen, denn allein die Gruppe der „Menschen mit Migrationshintergrund“ besteht aus zahlreichen Teilgruppen mit den unterschiedlichsten Kommunikationsgewohnheiten, Interessen und Bedürfnissen.

 

Mit unserem Online-Workshop möchten wir

 Sie einladen, Ihre eigene Kommunikation unter die Lupe zu nehmen,

 Ihnen Hinweise und Impulse geben für die zielgerichtete Ansprache von Einwohner*innen mit Migrationshintergrund,

 mit Ihnen aus Praxisbeispielen lernen.

 

Oliver Oest, Geschäftsführer der Berliner Agentur Tinkerbelle, stimmt seinen Vortrag individuell auf die Erfahrungen und Fragestellungen der Teilnehmenden ab. Nach einem Input erhalten Sie ein praxisorientiertes Coaching und sofort umsetzbare Tipps für Ihren Arbeitsalltag. Bereits das Vorbereitungs- und Einführungsmodul bietet Ihnen erste Impulse und die Gelegenheit, mehr oder weniger gelungene Beispiele zu reflektieren – gerne auch Ihre eigenen.

 

Der Workshop besteht aus zwei Teilen. Das Vorbereitungsmodul steht den Teilnehmenden am 15. und 16. Juni zur individuellen Bearbeitung online zur Verfügung. Dafür benötigen Sie etwa 20-30 Minuten Zeit.

Das virtuelle Coaching findet am Mittwoch, 24. Juni, zwischen 14 und 16 Uhr statt. Die beiden Workshopteile bauen aufeinander auf, so dass eine aktive Beteiligung auch am ersten Teil ausdrücklich erwünscht ist.

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Flyer zur Online-Veranstaltung "Vielfältig informieren und kommunizieren - Wie eine zielgruppengerechte Ansprache und Kommunikation alle erreichen kann"
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